Stellen Sie sich vor ein Zahn ist abgebrochen, ist locker oder auch stark von Karies befallen. Dieser Zahn muss raus, nur was jetzt? Nach dem Verlust eines Zahnes geschehen zunächst zwei wichtige Dinge. Zum einen wird der Knochen an dieser Stelle abgebaut. Auf Grund des fehlenden Reizes am Knochen, durch die nicht mehr vorhandene Wurzel des Zahnes, kommt es zum natürlich bedingten Abbau des Knochens. Zum zweiten geht jedoch auch das zahnumgebende Zahnfleisch verloren. Vor dem Spiegel werden Sie feststellen, dass sich um Ihre gesunden Zähne ein eher blasseres und festes Zahnfleisch befindet, während etwas entfernt davon ein eher weiches, verschiebliches und stärker gefärbtes Zahnfleisch befindet. Dieses ist jedoch nur dort zu finden, wo auch gesunde Zähne sind. Geht ein Zahn verloren wird aus dem festen Zahnfleisch das minderwertigere, weiche. Um die nun entstandene Lücke in Ihrer Zahnreihe wieder zu schließen, entscheiden Sie sich für ein Implantat. Jetzt wird jedoch sowohl ausreichend Knochen als auch dieses spezielle, zahnumgebende, blasse Zahnfleisch dringend benötigt. Dieses können wir beides mit etwas chirurgischem aber auch finanziellem Aufwand wieder herstellen.
Aber warum etwas wieder herstellen, was Sie doch bereits schon mal hatten!? Diese Frage haben wir uns auch gestellt und bringen inzwischen ein System zur Anwendung durch das gleich nach einer notwendigen Zahnentfernung die „Ist-Situation“ weitestgehend erhalten wird. Das ist uns möglich, weil wir mit dem PRF-Verfahren (Platelet Rich Fibrin) aus Ihrem eigenen Blut eine Gewebe aus Wachstumsfaktoren und Proteinen erzeugen.
Kurz gesagt, 100% körpereigene Botenstoffe werden genutzt, um die Defektheilung an Ort und Stelle durch Ihren eigenen Körper selbst organisieren zu lassen. Auf Grund von bestimmten Effekten kommt es jetzt weder zum Abbau des Knochens noch zum beschriebenen Verlust des Weichgewebes. Das Ergebnis ist eine zügige, nahezu schmerzfreie und langlebige Implantatversorgung. Selbstverständlich lässt sich mit dem PRF-Verfahren auch jede andere Wunde oder Verletzung behandeln.
Fragen Sie uns bei Ihrem nächsten Besuch doch einfach mal wie wir auch Ihnen mit dieser innovativen Technik helfen können.
Mit Kopf- oder Rückenschmerzen zum Zahnarzt?
Eine Vielzahl von Beschwerden, Muskelverspannungen bis hin zum schmerzhaften Leiden wird heute der Fehlstellung des Skeletts zugeordnet.
Einen entscheidenden Anteil an den oben genannten Symptomen wird die Fehlstellung der Zähne oder des Kiefergelenks zugeordnet.
Mehr unter CMD-Therapie
Zahnfleischbluten?
Das Bluten des Zahnfleisches während des Zähneputzens aber auch undefinierte Zahnschmerzen sind Anzeichen einer Zahnfleischentzündung. Bei kleineren Entzündungen hilft das Spülen mit einer Mundspüllösung, die den Wirkstoff Chlorhexidin enthält, zum Beispiel Chlorhexamed, Curasept oder Meridol-PARO. Jedoch sollte einer Zahnfleischentzündung immer auf den Grund gegangen werden, da sich daraus eine Parodontitis entwickeln kann, die im fortgeschrittenen Stadium den Halt gesunder Zähne bedrohen kann. Lassen Sie sich einen Termin in unserer Praxis geben, damit wir die Ursache herausfinden und frühzeitig dagegen behandeln können.
Wie war das noch mit der Zahnfee?
Jahrhundertelang sorgt die Zahnfee für das Kennenlernen und den freudigen Umgang der Kleinen mit ihren ersten eigenen Zähnen. So sorgt sie sich um die Mundhygiene, kontrolliert nachts die Zähnchen und lobt Kinder für das Zähneputzen. Die Zahnfee holt sich bei Zeiten jeden kleinen ausgefallenen Milchzahn und tauscht ihn heimlich nachts gegen eine Überraschung ein. Dies ist ein Brauch, der jedoch im Laufe der Zeit vielerorts in Vergessenheit geraten scheint.
Zur Zahnfee
Ein trockener Mund schadet den Zähnen?
Der die Zähne umgebende Speichel fördert nachhaltig die Gesunderhaltung der Zähne. Der Speichel neutralisiert die schädigenden Säuren, hält die Oberflächen feucht, fördert die Bakterienabwehr durch dessen Bestandteile. Das im Speichel enthaltene Enzym alpha-Amylase ist das Lebenselixier der Mundhöhle. Laut Studien leidet jedoch inzwischen jeder fünfte Erwachsene in Deutschland unter Mundtrockenheit. Grund hierfür ist häufig Medikamenteneinnahme. Bei über 350 Medikamenten ist bereits deren Einfluss auf die Speichelsekretion erwiesen.
Beispiele sind:
- Medikamente gegen Allergien (Antihistaminika)
- Blutdruck senkende Mittel (Beta Blocker)
- Mittel die die Harnausscheidung fördern (Diuretika)
- Mittel gegen Herzrhythmusstörungen
- Mittel gegen Parkinson
- Spezielle schmerzstillende bzw. krampflösende Mittel (Spasmolytika)
- Appetitzügler
- Beruhigungsmittel (Sedativa)
- Medikamente gegen Depressionen (Antidepressiva)
- Mittel gegen Psychosen (Antipsychotka)
- Spezielle Psychopharmaka, insbesondere Angstdämpfer (Anxiolytika)
Die Minderung des Speichelflusses ist dabei weit mehr als lästig, Zähne und Zahnfleisch nehmen dauerhaft Schaden. Zahnpflegekaugummis und zuckerfreie Bonbons helfen, den Speichelfluss wieder anzuregen und ihm so seine natürliche Schutzfunktion wiederzugeben.
Bei Fragen hierzu, oder weiteren Themen rund um ihre Zähne stehen wir Ihnen jederzeit gern zur Verfügung.